Skip to main content

Ein ganzes Land wird zum Sperrgebiet.

Reise-Verkehr eingeschränkt.

Das öffentliche Leben erlahmt.

Indoor-Veranstaltungen ab 100 Personen, Outdoor-Veranstaltungen ab 500 Personen abgesagt. Darunter auch eine, auf die ich mich selbst schon sehr gefreut hatte. Engagement, Zeit und Geld investiert in einen Moment, der (jetzt) nicht stattfindet.

Firmen bangen um Aufträge, Menschen um Jobs.

….

Und während ich selbst einen Messe-Auftritt für 24. April in Deutschland und ein großes Event mit 700 Personen für 25.Juni in Wien plane, wird mir mit aller Deutlichkeit bewusst: das, was den Menschen seit Beginn seiner Art auszeichnet, ist seine Fähigkeit zur SCHÖPFUNG. Schöpfung, gespeist aus der Idee einer anderen Zukunft.

Immer und Immer wieder war es genau diese SELBST-ERMÄCHTIGUNG durch schöpferisches Tätig-Sein, das den Menschen vorwärts getrieben hat, das ihn immer wieder Lösungen finden ließ – allen Umständen zum Trotz. Und dieses Vorwärtsstreben fand nie allein statt, sondern immer im Zusammenspiel und schöpferischen Austausch mit anderen.

So habe ich eine große Hoffnung, wenn ich auf diese aktuelle Lage blicke: wie jede Krise birgt auch diese die fundamentale Chance zur Erneuerung. Und ich bin überzeugt, dass diese Krise jene belohnen wird, die sich zusammentun, um mit ihrer individuellen Einzigartigkeit gemeinsam Neues, Überlebensfähiges zu schaffen. Die sich über ihre eigenen Stärken und Talente im Klaren sind und diese gerade aufgrund dieses Bewusstseins einem größeren Ganzen zur Verfügung stellen (können!).

Nehmen wir diese Krise und sehen wir sie als einen Auftrag, loszulassen von Obsoletem, uns unserer ganz eigenen Fähigkeiten bewusst zu werden und wieder neu schöpferisch tätig zu sein.