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Es gibt Personen, die mehr schaffen als die meisten, die fantastisch kommunizieren, die bei jedem Event auftreten, an die man gern denkt, … und die trotzdem keine Zugkraft entwickeln. Jeder wird, auf diese Personen angesprochen, dir sagen, wie toll, bewundernswert und sympathisch sie sind und gleichermaßen werden dir die wenigsten genau sagen können, in welchem Falle er proaktiv auf diese Person zugehen sollte.

Einerseits deshalb, weil man die Sorge hätte, diese Person, die ohnehin schon überall dabei ist, mit der eigenen Sache nun endgültig zu überfordern – andererseits (und das ist wahrscheinlicher), weil man nicht genau weiß, wofür diese Person nun wirklich steht. Wofür ist sie nun wirklich Expertin/ Experte?

Zusätzliches Problem: die Stimme

Bei Frauen kommt noch dazu, dass sie aufgrund ihrer Schnelligkeit im Handeln und Denken auch verbal so unglaublich schnell werden, dass ihnen niemand mehr folgen kann und sich die meisten ZuhörerInnen sowohl durch Sprech-Geschwindigkeit als auch durch die hohe Stimm-Frequenz überrollt und überfordert fühlen. Das Ergebnis ist, dass der Selbstschutzmechanismus einsetzt: ab- und wegschalten und möglichst keine zusätzlichen Fragen stellen, um einen weiteren Wortschwall zu vermeiden.

Und so kommt es dann, dass diese unglaublich sympathischen, tüchtigen, bewundernswerten Personen einfach durch den Rost fallen, wenn es darum geht, wirklich wichtige Posten zu besetzen.

Slow Down!

Die Lösung ist einfach zu denken, schwer umzusetzen: Slow down.

  1. im Tun: erfolgreich ist nicht, wer immer und überall dabei ist und in der kürzesten Zeit am meisten abarbeitet, sondern die Person, die man ganz klar einordnen kann
  2. im Sprechen: erfolgreich ist, wer Dinge klar auf den Punkt bringen kann und zwar so, dass Menschen bereit und fähig sind, bis zum Ende zuzuhören. Zusätzlicher Effekt: Durch langsameres, klares und deutlich betontes Sprechen senkt sich die Stimme automatisch.

Der 1. Punkt ist eine Aufgabe des Personal Brandings. Der 2. Punkt kann mithilfe der OLE!-Formel geübt werden.


p.s.: und wenn du dich gefragt hast, wo denn nun der Mittwochs-Beitrag geblieben ist, so ist sein Ausbleiben ebenfalls als Handlung und damit der körperlichen Übersetzung eines Gedankens zu verstehen: Der Gedanke war, dass die Präsenz von etwas umso deutlicher werden sollte, wenn sie einmal entzogen wird. Das konsequente Handeln war die Kreation einer Lücke. Ich HOFFE, sie ist dir aufgefallen…

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