In den letzten Tagen habe ich sehr viel Zeit damit verbracht, das Dreams Into Action Buch zu finalisieren, Videos für unsere Lese-Film-Nacht zu schneiden, mit meiner Sparringspartnerin Christina die letzten Schritte zu planen und gemeinsam mit allen Schreibenden einfach dieses großartige Projekt voranzutreiben.

Was hier knapp nach der Erklärung des Pandemiestatus Mitte März mit einer ganz klaren Vision begonnen hat, ist jetzt fast fertig gediehen und jedes Mitglied in der Gruppe ist fasziniert davon, was wir hier gemeinsam Realität werden lassen. Ein Buch mit knapp 300 Seiten, so bunt wie das Leben, 20 kurze Lese-Filme, einer ganz anders als der andere, sind seit dem 28.März entstanden.

Gerade in diesen letzten Tagen habe ich selbst eine Energie entwickelt, die mich kaum schlafen lässt. Dieses Projekt scheint mir Flügel zu verleihen, obwohl es doch sehr viel zusätzliche Arbeit ist.

Und da ist mir eines aufgefallen: das, was ich SCHON IMMER gemacht habe, solange ich zurückdenken kann, war, mir irgendwelche Projekte für irgendwelche guten Zwecke einfallen zu lassen und mit anderen umzusetzen. Das begann in der Volksschule mit gemeinsamem Basteln im Hort, um für ein Tierheim zu sammeln oder gemeinsamem Singen für die Bewohner im angeschlossenen Altersheim und heute ist es eben ein Buch, das wir gemeinsam publizieren, weil mir die spontane Idee dazu freudvoll erschien.

Und dieses – neuerliche – Erkennen stärkt die lang schon gewonnene Erkenntnis, dass das, was uns zutiefst erfüllt, schon seit Anbeginn in uns ist.

Dass es oft durch das Leben, das wir zu leben aufgefordert sind, zugeschüttet wird. Und dennoch: wenn du genau hinsiehst, wirst du erkennen, was dich seit immer begleitet. Was dich seit immer erfüllt. Und wenn es auch nur ganz kurze Augenblicke waren.

Erinnere dich. Trau dich und mache mehr davon. Es wird dir Flügel verleihen.

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