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Wenn du allmählich die Gewohnheit angenommen hast, diese Beiträge regelmäßig zu lesen, dann sollte sich ein Effekt eingestellt haben: der, dass du inspirierter, gestärkter, hoffnungsvoller, bewusster… bist. Dass du also das herausbekommst, was du dir erwartet hast.

Dass du die Gewohnheit des Lesens aufbauen konntest, setzte voraus, dass ich die Gewohnheit des Schreibens aufgebaut habe. Und nur weil du liest, schreibe ich weiter. Und wer weiß, wohin uns das noch bringen wird – miteinander und unabhängig von einander.  Wir sind, egal, wo auch immer du dich befindest, Teil desselben Systems. Wir sind verbunden und wir co-kreieren etwas. Wir gestalten etwas gemeinsam, was ohne unser beiderseitiges Aufbauen einer Gewohnheit nicht möglich wäre.

Und so co-kreierst du konstant mit anderen “etwas”. Durch jede deiner Gewohnheiten hältst du ein bestimmtes System aufrecht oder stärkst es. Die wichtige Frage ist: ist, das, was du durch deine Gewohnheiten jeweils aufrecht erhältst oder stärkst, positiv und sinnvoll für dich und vielleicht sogar für das größere Ganze?

Die Zahl “1” im Titel steht daher für eine Empfehlung:

Picke dir eine einzige – auch noch so kleine – Gewohnheit heraus und stelle fest, ob sie dich unterstützt, ob sie dich Schritt für Schritt dorthin bringt, wohin du willst oder ob sie ein ungünstiges System aufrecht erhält. Und dann gib dir selbst eine Empfehlung: “Mach weiter so!“, “Mach mehr davon!” oder auch “Vielleicht probierst du einmal das oder das” oder “Ich empfehle dir, diese Gewohnheit zu beenden.

Nichts anderes würde in einem Feedback-Gespräch passieren: 1. wir beobachten, 2. wir artikulieren die Wirkung dessen, was wir beobachten und dann geben wir 3. eine Empfehlung oder einen Wunsch. Feedback ist ja nichts anderes, als Gewohnheiten und ihre Wirkung sichtbar zu machen und neues Verhalten zu ermöglichen.

Warte nicht auf andere. Sei selbst der Konstrukteur, die Konstrukteurin deiner Gewohnheiten und damit deiner Systeme. Fang klein an, denn schon kleinste Gewohnheiten können große Wirkungen entfalten. (In Anlehnung an den Meteorologen Edward Lorenz, der den Schmetterlingseffekt begründete.)

 

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